Fokus auf Jugendpolitik

BDKJ-DV Münster fordert im Wahlkampf zum „Jungdenken“ auf
Der BDKJ-Vorsitzende Johannes Wilde (l.) und die Geistliche Leiterin des BDKJ-DV Münster, Susanne Deusch (r.) im Gespräch mit Sybille Benning (CDU).

In den Wochen und Monaten vor den Bundestagswahl hat der BDKJ-Diözesanverband Münster zahlreiche Gespräche mit Politiker/-innen verschiedener Fraktionen geführt und dabei auf die Interessen junger Menschen hingewiesen. Konsens in allen Gesprächen war, dass die Jugendverbände mit ihrem Engagement einen großen und wichtigen Beitrag in der Gesellschaft leisten. Unumstritten war auch, dass dieses Engagement eine angemessene Förderung auf allen Ebenen braucht.

In den Treffen ging es darüber hinaus um Themen wie das Wahlalter, Freiräume für junge Menschen und Chancengleichheit. Letztere lag unter anderem Sybille Benning (CDU) sehr am Herzen, die das „Wahlversprechen“ abgab, für gleiche Chancen für alle von Beginn an zu kämpfen. Zusagen, sich für die Interessen von jungen Menschen und eine offene, tolerante Gesellschaft einzusetzen, gaben auch Ursula Schulte (SPD), Daniel Fahr (FDP), Anja Karliczek (CDU), Ingrid Arndt-Brauer (SPD) und Robert von Olberg (SPD) dem BDKJ und unterzeichneten dafür zum Teil ein vom Deutschen Bundesjugendring (DBJR) erstelltes Wahlversprechen.

Zufrieden mit den Gesprächen vor der Bundestagswahl zeigte sich der BDKJ-Vorsitzende Johannes Wilde – und betonte, dass der Einsatz für eine jugendgerechte Politik nach der Wahl direkt weitergehe: „Es ist wichtig, die Anliegen von Kindern und Jugendlichen fortlaufend in die politischen Entscheidungsprozesse mit einzubringen“, erläutert er, „ denn die jungen Menschen sind diejenigen, die am längsten mit den heutigen Entscheidungen leben müssen."